Protecting the Child

E-learning Kurs

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Protecting the Child

In einer zunehmend mobilen europäischen Gesellschaft wird die Anzahl von Paaren unterschiedlicher Mitgliedstaaten stetig größer. Wann immer eine binationale Beziehung scheitert, können die Angelegenheiten durch die unterschiedlichen Staatsbürgerschaften der Partner kompliziert werden. Diese dramatischen familiären Situationen führen in manchen Fällen zu internationalen Kindesentführungen. Elterliche Kindesentführung hat in jedem Fall erhebliche, schädliche Auswirkungen auf das Kind und den zurückgelassenen  Elternteil, aber auch auf den Entführer. Um sicherzustellen, dass der entführende Elternteil nicht von der Entführung profitiert, wurde das 1980 beschlossene Haager Übereinkommen über die zivilrechtlichen Aspekte internationaler Kindesentführung (abgekürzt: HKÜ) mittlerweile von 77 Staaten ratifiziert und durch die Brüssel II a Verordnung vervollständigt. Die Praxis zeigt jedoch, dass die gerichtlichen Prozesse nach wie vor viele Hürden aufweisen.

Dieser Online-Kurs wurde entwickelt, um Rechtspraktiker, die mit Fällen der grenzüberschreitenden elterlichen Kindesentführung arbeiten, in die Lage zu versetzen, den bestmöglichen Schutz der Interessen und des Wohlergehens des Kindes zu erreichen, der im Rahmen des Rechtssystems geschaffen werden kann -  auch unter Einbeziehung  von verbesserter grenzübergreifender Kooperation und Mediation. Der Kurs basiert auf dem Austausch und den Erkenntnissen, die während der Tagung „Protecting the Child“ - Europäische Konferenz für Familien-Rechts-Praktiker zur Verbesserung der Kooperation im Falle von elterlicher Kindesentführung (Berlin, 25. – 27. Mai 2016), an der mehr als 90 Rechtspraktiker teilgenommen haben; unter ihnen 27 Richter, die die Bestimmungen des 1980 Haager Übereinkommens und der Brüssel IIa Verordnung anwenden.

Der Kurs stellt weniger das Wissen über das Haager Abkommen oder die Brüssel IIa Verordnung in den Mittelpunkt, sondern legt seinen Fokus auf die kulturellen und weichen Faktoren, die in der Praxis auftauchen. Demzufolge werden die Ergebnisse der Konferenz nicht als definitive Schlussfolgerungen dargestellt, sondern als Anregungen für fortlaufenden Austausch und Diskussionen. Der E-Learning Kurs zielt auf Neu-Formulierung, Überdenken und Neuordnung von Wissen ab, um das Verständnis für wichtige Elemente zu verstärken, die bei einer internationalen Kindesentführung nicht komplett vom Haager Übereinkommen oder der Brüssel IIa Verordnung abgedeckt werden. Ein weiteres Ziel des Kurses ist es, zum Austausch von Erfahrungen und zu fallspezifischer Kooperation im Bereich der Kindesentführung anzuregen.

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